Herzliche Einladung:
Dienstag, 19. Mai 2026, 19:30 Uhr
„Ich wusste: Wenn ich bleibe, sterbe ich“
Gespräch und Lesung mit Delschad Numan Korshid
Harald Gündel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Pfarrer Jean-Pierre Barraud (ev. Petrusgemeinde Neu-Ulm und Kunstbeauftragter der evangelischen Kirche)
Musik: Alexander Walz
Moderation: Florian L. Arnold und Klaus Rinkel
Als nächstes treffen wir uns am kommenden Dienstag, 19. Mai 2026, um 19:30 Uhr zu einem besonderen Abend über Flucht, Vertreibung, Heimatlosigkeit und deren Folgen ein. Lesung und Gespräch „Ich wusste: Wenn ich bleibe, sterbe ich“
Flucht und Vertreibung gehören zu den tiefgreifendsten Erfahrungen menschlicher Existenz – mit Folgen, die weit über den Moment des Verlustes hinausreichen.
Im Mittelpunkt steht die bewegende Lebensgeschichte des Autors, Regisseurs und Schauspielers Delschad Numan Khorschid. Mit 17 Jahren floh er vor Folter und Tod aus dem Irak nach Deutschland. 2003 kam er in München an – ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. Heute schreibt er auf Deutsch und arbeitet als Schauspieler am Residenztheater.
In seinen Texten, Fotografien und Gemälden setzt sich Delschad Numan Khorschid mit Flucht, Krieg, Trauma und dem Ankommen in Deutschland auseinander. Sein Buchprojekt „Nirgendwo ist mein Zuhause“ wurde 2024 mit der Verlagsprämie des Freistaats Bayern ausgezeichnet, 2025 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur. Die Jury würdigte sein Werk als eindrucksvolles Zeugnis menschlicher Widerstandskraft und kollektiver Fluchterfahrungen.
Ergänzt wird der Abend durch fachliche und gesellschaftliche Perspektiven:Harald Gündel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, spricht über die seelischen und körperlichen Folgen von Flucht und Traumatisierung.
Pfarrer Jean-Pierre Barraud (ev. Petrusgemeinde Neu-Ulm und Kunstbeauftragter der evangelischen Kirche) beleuchtet die Fragen, wie Kirche Geflüchtete begleiten kann und welche Haltung sie zu Flucht, Vertreibung und aktueller europäischer Pushback-Politik einnimmt.
Die Moderation des Abends übernehmen Florian L. Arnold und Klaus Rinkel.
Ich freue mich Sie zu treffen und auf Gespräche mit Ihnen
Herzliche Grüße
Klaus Rinkel









