Liebe Mitglieder und Gäste der Museumsgesellschaft,
die Planungen für den Kulturhistorischen Tag sind abgeschlossen und wir laden Sie herzlich ein zu unserem kulturhistorischen Tag am Sonntag, den 03. August 2025Unsere diesjährige Exkursion führt uns zu drei Stationen der Kulturgeschichte und Kunst im Süden Baden-Württembergs.
Wir beginnen geführt im eindrucksvollen Kloster und Schloss Bebenhausen und wenden uns dann dem lebendigen Museum der Alltagskultur im Schloss Waldenbuch zu. Eine Führung erwartet uns im Museum Ritter, das sich der konkreten Kunst widmet. Freuen wir uns auf eine Reise durch vergangene und aktuell Lebenswelten, künstlerische Ausdrucksformen und architektonische Meisterwerke.
Tagesablauf – Sonntag, 03. August 2025
09:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus vom Parkplatz Messe Ulm oder Donaubad
10:30 Uhr Ankunft in Bebenhausen und Orientierung in der Anlage
11:00 – 12:45 Uhr Führung im Schloss Bebenhausen – Rundgang durch das Kloster
13:00 – 14:45 Uhr Mittagessen im Gasthof Löwen, Steinenbronn
15:00 – 16:00 Uhr Freier Besuch im Museum der Alltagskultur
16:30 – 17:30 Uhr Führung im Museum Ritter
17:30 – 18:00 Uhr Option: Cafébesuch im Museum Ritter
18:00 – 19:30 Uhr Rückfahrt nach Ulm (Messe Ulm oder Donaubad)
Hinweise und Anmeldung
Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens 21. Juli 2025.Anmeldung per E-Mail an: info@museumsgesellschaft-ulm.de mit Betreff KHT 2025
Kostenbeteiligung: 20 € pro Erwachsenem
(Busfahrt, Eintrittsgelder und Führungen übernimmt die Museumsgesellschaft)
Für das Mittagessen stellt das Wirtshaus Zum Löwen in Steinenbronn eine kleine Karte zusammen.Bitte bezahlen Sie hier selbst.
Adresse: Wirtshaus Zum Löwen
Stuttgarter Strasse 1 /
71144 Steinenbronn
07157 70 545 78
Gelände und Gehstrecken
Wir versuchen mit dem Bus so nahe wie möglich an die jeweiligen Zielorte zu fahren. Gehstrecken sind aber dennoch erforderlich, insbesondere auf dem Gelände von Bebenhausen. Waldenbuch liegt am Berg und das Schloß (Museum der Alltagskultur) wird über einige Treppen erreicht.Weitere Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden EinladungHerzliche GrüßeKlaus Rinkel

Kulturhistorischen Tag am Sonntag, den 03. August 2025
Exkursion zu drei Stationen der Kulturgeschichte und Kunst im Süden Baden-Württembergs.

Idyllisch im Schönbuch gelegen, hat sich die mittelalterliche Klosteranlage von Bebenhausen fast vollständig erhalten. Im 18. und im 19. Jahrhundert bauten die württembergischen Herrscher einen Teil des Klosters zum Jagdschloss aus.
Erstmals wird Bebenhausen in einer Urkunde des Jahres 1187 genannt. Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen hatte das Kloster wenige Jahre zuvor gestiftet. Auch die Klöster in Blaubeuren und Obermarchtal waren Stiftungen seiner Familie.
Die Wälder des Schönbuchs waren ein bevorzugtes Jagdgebiet der Herren des Klosters. Ab 1342 waren dies die Grafen von Württemberg. Während der Jagden wohnten sie oft im Kloster. Friedrich I., der erste König von Württemberg, hielt in Bebenhausen prunkvolle Hofjagden ab. Er ließ Nebengebäude des Klosters zum Jagdschloss umbauen. Auch sein Enkel, König Karl I., modernisierte die Räume, die er in Bebenhausen bewohnte. Der letzte Herrscher von Württemberg, Wilhelm II., lebte nach seiner Abdankung hier.

Museum der Alltagskultur – Schloss Waldenbuch
Weiter geht unsere Tagesreise nach Schloss Waldenbuch, in das Museum der Alltagskultur. Hier erleben die Besucherinnen und Besucher, wie Menschen in vergangenen Jahrhunderten lebten, arbeiteten, feierten und wohnten. Die Ausstellung umfasst Themen wie Hauswirtschaft, Kleidung, Kindheit, Technik, Freizeit und Konsum. Interaktive Stationen und sorgfältig gestaltete Szenen machen das Museum zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen. Der Rundgang erfolgt individuell, sodass jede und jeder die eigene Perspektive auf den Alltag der
Vergangenheit entfalten kann.
Museum Ritter – Konkrete Kunst im Quadrat
Das Museum Ritter in Waldenbuch wurde von Marli Hoppe-Ritter, Mitinhaberin der Ritter Sport Schokoladenfabrik, gegründet. Es widmet sich der konkreten Kunst – einer Stilrichtung, die mit mathematischer Klarheit, geometrischer Struktur und reduzierter Farbigkeit arbeitet. Die Sammlung konzentriert sich auf Werke, in denen das Quadrat im Zentrum der künstlerischen Gestaltung steht. In der Führung werden zentrale Positionen der konkreten Kunst anhand bedeutender Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Josef Albers, Max Bill, Richard Paul Lohse und Vera Molnár vermittelt.






