Liebe Mitglieder und Gäste der Museumsgesellschaft,
Axel Dielmann in der Museumsgesellschaft – Anstich für die Literatur!
Er erzählt furios, druckreif, höchst amüsant und hält auch mit den vielen schönen, skurrilen, merkwürdigen Begebenheiten im Leben eines Verlegers nicht hinterm Berg: der Frankfurter Verleger, Herausgeber und Autor Axel Dielmann. „Aus einer Eitelkeit heraus“, wie er sagt, begann Dielmann nach seinem Physikstudium 1982 damit, seine selbstgedruckte Zeitschrift „Schritte“ mit eigenen Texten in Frankfurter Cafés zu verteilen.
Mit der Zeit gewann er nicht nur eine Leserschaft in ganz Deutschland, sondern es gab auch immer mehr Menschen, die ihre Literatur ebenfalls in seinem Blatt veröffentlicht sehen wollten. Als die eingereichten Manuskripte immer länger wurden, wagte er den Schritt zur Verlagsgründung.
Das ist jetzt bald 40 Jahre her, der Axel-Dielmann-Verlag ist Heimat für Schönes, Eigenwilliges, kostbare Nischen und lebenspralle Belletristik, Lyrik, Essay und dringend nötige Werkausgaben.
Der Verleger wird uns einen „Anstich“ servieren, also das Vernähen seiner bildschönen 16er-Bändchen, in denen aus allen Epochen der Literaturgeschichte bis zur Gegenwart Trouvaillen der Literatur auf dem Raum eines 16er-Druckbogens Platz finden. Dielmann erklärt, wie man ein solches Büchlein stichelt, stichelt und erzählt dabei.
Florian L. Arnold lässt es sich zur Ehre gereichen, ein paar Fragen zu stellen. Und am Ende des Abends kann man livegestichelte Büchlein mit nach Hause nehmen, denn wir wissen: der nächste Geburtstag, das nächste Fest, die nächste Einladung ist nicht weit und ein schönes Geschenk braucht man immer.
Ich freue mich sehr Sie am Dienstag begrüßen zu dürfen.
Herzliche Grüße
Klaus Rinkel








